CLK 55 AMG Coupé Safety Car C209
Mercedes-Benz CLK 55 AMG feiert Premiere als neues Safety-Car in der Formel 1-Weltmeisterschaft

Dynamisch und exklusiv: Während der Mercedes-Benz CLK 55 AMG in der Straßenversion auf der ganzen Welt viele begeisterte Besitzer gefunden hat, erlebt das Hochleistungs-Coupé jetzt seine Premiere als offizielles Formel 1 Safety-Car. Der silberne Zweitürer garantiert erstmals beim Auftakt Grand-Prix in Melbourne/Australien und während der gesamten Formel 1-Saison 2003 die Sicherheit in außergewöhnlichen Situationen.

 

Pilotiert vom erfahrenen Mercedes-Benz DTM-Fahrer Bernd Mayländer, erscheint das Safety-Car immer dann auf der Strecke, wenn Unfälle, schlechte Witterungsverhältnisse oder sonstige Zwischenfälle einen sicheren Rennablauf gefährden. Als Safety-Car der Fédération Internationale de l?Automobile (FIA) ist der CLK 55 AMG auf allen 16 Formel 1-Rennstrecken im Einsatz und kann sein sportliches Potenzial weltweit vor einem Milliardenpublikum unter Beweis stellen.

Permanenter Technologietransfer aus dem Motorsport

Die Anforderungen an das Safety-Car sind hoch, schließlich gilt es, im Ernstfall die schnellsten Rennfahrer der Welt rundenlang mit hoher Geschwindigkeit um den Kurs zu führen. Bei zu geringem Tempo würden die Motoren der Formel 1-Fahrzeuge überhitzen und Bremsen und Reifen zu stark abkühlen. Für seinen Einsatz in der Königsklasse des Motorsports wurde das Affalterbacher Coupé gezielt auf höchste Leistungsfähigkeit und Standfestigkeit entwickelt. Dabei kam den verantwortlichen Ingenieuren und Technikern der Mercedes-AMG GmbH ihre große Erfahrung aus 35 Jahren Motorsport und aus der Entwicklung von dynamischen Hochleistungsautomobilen zu Gute.

Gezielte Modifikationen für Fahrdynamik und Standfestigkeit

Für kraftvolle Beschleunigung sorgt der AMG Achtzylindermotor mit 5,5 Liter Hubraum und 270 kW/367 PS. Modifikationen an Aerodynamik, Kühlung, Tank, Kraftstoffversorgung, Fahrwerk und Bremsen gewährleisten nicht nur ein Optimum an Fahrdynamik, sondern auch eine größtmögliche Standfestigkeit und Verlässlichkeit ? bei tropischem Klima während des Grand Prix von Malaysia ebenso, wie bei kühlem Wetter auf dem Nürburgring.

Umfangreiche Signal- und Kommunikationsausrüstung an Bord

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Safety-Car gegenüber dem Serienfahrzeug durch die F1-Logos und die Lichtanlage auf dem Dach. Zu Beginn einer Safety-Car Phase aktiviert Bernd Mayländer zunächst das grüne Licht, etwa wenn er sich mitten im Feld einreihen muss, und ihn alle Rennwagen zunächst überholen sollen. Sobald er die Führungsposition übernommen hat, signalisieren die orangen Blinkleuchten den Formel 1-Fahrern absolutes Überholverbot. Die stroboskopartigen, weißen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten haben eine neutrale Signalfunktion und sind während des Einsatzes immer aktiv.

 

Für die Kommunikation mit der Rennleitung besitzt das Safety-Car eine aufwändige Ausrüstung mit Funkanlage sowie verschiedene, innen und außen montierte TV-Kameras. Die Zusatzausstattung erfordert einen unabhängigen Stromkreis mit zweiter Lichtmaschine und Batterie. Zwei Schalensitze mit 4-Punktgurten, die schwarz-graue Lederausstattung und titanfarbene Carbon-Zierteile unterstreichen den ganz besonderen Charakter des neuen FIA Safety-Cars made by AMG.

Vier Generationen Safety-Car seit 1997

Nach dem ersten CLK 55 AMG (seit 1997), dem CL 55 AMG (seit 2000) und dem SL 55 AMG (seit 2001) ist der neue CLK 55 AMG bereits das Safety-Car der vierten Generation und steht damit auch für das über den Renneinsatz des eigenen Teams hinausgehende Engagement von Mercedes-Benz in der Formel 1-Weltmeisterschaft.