Besonderes Kennzeichen im neuen Motorenwerk ist die Konzentration aller funktionalen Bereiche. Von den daraus resultierenden kurzen Wegen und der Optimierung aller Prozesse profitieren die Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten. Modernste Logistik ermöglicht eine hochflexible und effiziente Fertigung: Nach erfolgter Montage überprüft ein Techniker die Motorfunktion durch simulierte Widerstände und Druckaufbau auf dem sogenannten Kalttestprüfstand, anschließend werden die AMG-Motoren vom Erdgeschoß über einen Aufzug vollautomatisch in das Hochregallager im Obergeschoß transportiert. Über 1000 Triebwerke finden hier Platz, mittels modernstem Datenmanagement findet eine laufende Optimierung der Lagerhaltung statt, auch der aktuelle Bestand läßt sich jederzeit bequem abfragen.
In der neuen Manufaktur werden die AMG-Triebwerke nicht nur zusammengebaut. Auch Betriebsmittelmanagement, Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung, Disposition, Teilelogistik und die neue AMG-Cafeteria mit 185 Sitzplätzen sind hier untergebracht. Der erste Spatenstich für das neue AMG-Motorenwerk erfolgte im Dezember 2000.